Lösung — Smart City & Smart Village für Kommunen

Smart City & Smart Village — IoT für Städte, Gemeinden und Landkreise.

Smart City Lösungen bestehen aus drei Teilen: einem LoRaWAN-Funknetz, den passenden Sensoren und einer IoT-Plattform, auf der die Daten zusammenlaufen. Elbesoft IoT liefert alle drei aus einer Hand — für Städte, Gemeinden und Landkreise, förderfähig, DSGVO-konform und mit Hosting in Deutschland.

Förderfähig Praxiserfahren DSGVO-konform Made in Germany
Herausforderungen

Was Kommunen heute aufhält

Viele Kommunen wollen digital werden — scheitern aber an denselben drei Hürden.

Fehlende IoT-Infrastruktur

Ohne LoRaWAN-Netz kein IoT. Viele Kommunen besitzen weder Gateways noch Netzwerkserver — und wissen nicht, wo anfangen.

Fehlende interne Expertise

IoT, LoRaWAN, MQTT — die Technologie ist komplex. Kommunen benötigen einen verlässlichen Partner, der das Know-how mitbringt.

Unklarer ROI

Bürgermeister und Kämmerer wollen Zahlen sehen, bevor investiert wird. Mit einem Pilotprojekt schaffen wir die Grundlage für belastbare Entscheidungen.

Leistungen

Was wir für Ihre Kommune liefern

Von der Infrastruktur über die Sensorik bis zur fertigen Smart City Anwendung — alles aus einer Hand.

LoRaWAN-Basisinfrastruktur

Gateway-Planung, Installation und Netzwerkserver-Betrieb (ChirpStack oder TTN/TTI) — als Fundament für alle Smart-City-Anwendungen.

Pilotprojekte & Machbarkeitsstudien

In 4–8 Wochen vom ersten Sensor zu messbaren Ergebnissen — mit klarem Budget, definierten KPIs und politisch vermittelbaren Resultaten.

Smart City Anwendungen

Parkraumüberwachung, Füllstandssensoren, Umweltmonitoring, Straßenbeleuchtungssteuerung — fertige Lösungen für kommunale Anwendungsfälle.

Smart City Plattform & Software

Elbesoft Connect oder ThingsBoard als zentrale Smart City IoT-Plattform — Dashboards je Fachbereich, Alarme, Schnittstellen und Datenexport. Gehostet in Deutschland.

Betrieb & laufender Support

Wir übernehmen den Netzbetrieb, Plattformbetrieb und Support — damit die IT-Abteilung der Gemeinde entlastet bleibt.

Förderantrag-Unterstützung

Wir unterstützen bei der Ausarbeitung von Förderanträgen (z. B. Digitalpakt, KfW, BMDV) und liefern die technische Dokumentation.

Pilotprojekt

4–8 Wochen bis zum laufenden Piloten

Kein monatelanges Projekt — in wenigen Wochen sehen Sie echte Daten und echte Ergebnisse.

WOCHE 1–2
Anforderungsanalyse, Netzplanung, Gateway-Standorte definieren
WOCHE 3–4
Gateway-Installation, Sensoren verteilen, Netzwerkserver konfigurieren
WOCHE 5–8
Dashboard live, Ergebnisauswertung, Entscheidungsgrundlage für Vollausbau
Praxisbeispiel — Kommunalverwaltung

Bad Belzig: Von InfluxDB + Grafana zu ThingsBoard

Wie eine Kleinstadt fünf Einzelwerkzeuge durch eine zentrale IoT-Plattform ersetzte — mit 7 aktiven Smart-City-Anwendungen, LoRaWAN, NB-IoT und einer auf OpenCODE veröffentlichten Waldbrand-Frühwarnung.

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Passende Komplettlösungen

Fertige Lösungen für Ihre Kommune

Bewährte Setups — sofort einsetzbar und kommunal erprobt.

Energiemonitoring

Strom, Wasser und Wärme in kommunalen Gebäuden — automatisch ausgelesen, transparent dargestellt.

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Raumklimaüberwachung

Schulen, Rathäuser, Bürgerhäuser — CO2, Temperatur und Feuchte auf einen Blick, automatische Alarmierung.

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Denkmalschutz & Gebäudesicherheit

Feuchte- und Erschütterungsmonitoring für historische Gebäude — diskreter Sensor, automatische Alarmierung.

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Smart-City-Anwendungen

Konkrete IoT-Anwendungen für Ihre Kommune

Zwölf typische Smart-City- und Smart-Village-Anwendungen, die wir in Kommunen umgesetzt haben oder unmittelbar liefern können — alle auf einem gemeinsamen LoRaWAN-Netz.

⚡
Energiemonitoring

Strom, Wasser und Wärme in Rathaus, Schulen, Kitas und Sporthallen automatisch auslesen — Grundlage für Klimaschutzberichte und Kommunalrichtlinie-Anträge.

🌳
Bewässerung & Bodenfeuchte

Bodenfeuchte-Sensoren in Grünanlagen, Stadtbäumen und Friedhöfen — Bewässerung nur, wenn nötig. Spart Wasser, schützt Bäume in Trockenphasen.

🌊
Pegelstand & Hochwasser

Pegelsensoren an Bächen, Gräben und in Schächten — Frühwarnung bei steigenden Wasserständen, automatischer Alarm an Bauhof und Feuerwehr.

🗑️
Müllcontainer & Füllstand

Füllstandssensoren in Glas-, Altpapier- und Restmüllcontainern — Bauhof fährt nur volle Container an, spart Routenkilometer und reduziert CO2.

🅿️
Parkraumüberwachung

Smart-Parking-Sensoren auf Stellplätzen, Behindertenparkplätzen oder E-Lade-Plätzen — Echtzeit-Belegung in der Bürger-App, weniger Parksuchverkehr.

🌫️
Lärm & Luftqualität

Feinstaub-, NO2-, CO2- und Lärm-Sensoren entlang Hauptstraßen, an Schulen und Kindergärten — objektive Datengrundlage für Verkehrs- und Stadtplanung.

🏛️
Friedhof & öff. Gebäude

Bewässerung von Friedhofsgrün, Türkontakte an Sanitärgebäuden, Raumklima in Trauerhallen — kommunale Liegenschaften, die sonst niemand misst.

❄️
Glättemeldung & Winterdienst

Straßentemperatur- und Glätte-Sensoren an kritischen Stellen (Brücken, Schattenlagen) — gezieltes Streuen statt prophylaktisch alles, weniger Salz, weniger Kosten.

💡
Straßenbeleuchtung

Leuchtenstatus, Brenndauer und Stromverbrauch je Abschnitt erfassen — Ausfälle werden gemeldet, bevor der erste Bürger anruft, und Dimmprofile lassen sich nachweisen.

🌉
Bauwerks- & Infrastrukturüberwachung

Neigung, Erschütterung und Rissbewegung an Brücken, Stützmauern und Hangsicherungen — kontinuierliche Messung zwischen den Bauwerksprüfungen.

🚶
Verkehrs- & Besucherzählung

Personen- und Fahrzeugzählung an Radwegen, in Bürgerbüros, Bädern und Bibliotheken — belastbare Zahlen statt Schätzungen für Planung und Haushalt.

🔌
Stromzähler & Netzmessung

Bestandszähler per Optokopf auslesen oder Klappstromwandler direkt auf die Zuleitung setzen — Lastgänge je Liegenschaft, ohne einen einzigen Zähler zu tauschen.

Sie haben einen Anwendungsfall, der hier nicht steht? Sprechen Sie uns an — die meisten kommunalen Use Cases lassen sich mit LoRaWAN abbilden.

Software & Plattform

Welche Software eine Smart City braucht

Sensoren allein ergeben noch keine Smart City. Zwischen Sensor und Entscheidung stehen zwei Software-Ebenen: der Netzwerkserver, der die Funkdaten entgegennimmt, und die IoT-Plattform, auf der daraus Dashboards, Alarme und Berichte werden. Beides liefern und betreiben wir.

Ebene 1 — Netzwerkserver

ChirpStack

Nimmt die Funkpakete der Gateways entgegen, entschlüsselt sie und verwaltet die Geräte. Open Source unter MIT-Lizenz, mit Mandantentrennung — Bauhof, Klimaschutz und Stadtwerke arbeiten auf demselben Netz, sehen aber nur ihre eigenen Geräte.

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Unsere Plattform
Ebene 2 — IoT-Plattform

Elbesoft Connect

Unsere eigene Smart City IoT-Plattform als Self-Service-Zugang: Geräte anlegen, Dashboards je Fachbereich bauen, Grenzwerte und Alarme definieren, Daten exportieren — ohne dass dafür jedes Mal ein Dienstleister nötig ist. Über 30 Decoder für gängige Sensoren sind bereits hinterlegt.

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Alternative — IoT-Plattform

ThingsBoard

Wenn die Kommune ThingsBoard einsetzen möchte, hosten und betreiben wir es — als SaaS oder auf dedizierter Instanz, inklusive Updates und Support. Bad Belzig hat damit fünf Einzelwerkzeuge durch eine zentrale Plattform ersetzt.

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Was Kommunen an der Plattform konkret haben

Ein Zugang je Fachbereich

Der Bauhof sieht Füllstände, das Klimaschutzmanagement die Verbräuche, die Hochbauabteilung das Raumklima — alle auf einer Plattform, jeder nur seinen Bereich.

Alarme statt Nachschauen

Grenzwerte hinterlegen, Meldung per E-Mail oder Webhook. Niemand muss ein Dashboard beobachten, damit ein steigender Pegel auffällt.

Daten gehören der Kommune

Export über REST-API, MQTT und CSV. Die Smart City IoT-Daten lassen sich in ein bestehendes Portal, ein Open-Data-Angebot oder die Gebäudeleittechnik weiterreichen.

Hosting in Deutschland

Verarbeitung und Speicherung ausschließlich auf deutschen Servern, DSGVO-konform, mit Auftragsverarbeitungsvertrag. Kein Datentransfer in Drittländer.

Sensorik

Strom im Smart City Netz messen — welcher Sensor wofür

Der häufigste Einstieg in eine Smart City ist die Verbrauchsmessung: Sie liefert sofort Zahlen, rechtfertigt das Netz gegenüber dem Kämmerer und ist über die Kommunalrichtlinie förderfähig. Welcher LoRaWAN-Sensor passt, hängt allein davon ab, was am Messpunkt schon vorhanden ist.

Moderner Zähler vorhanden

Optokopf auf die Zählerschnittstelle

Hat der Zähler eine optische SML-Schnittstelle, wird der Lesekopf einfach aufgesetzt. Kein Eingriff in die Elektrik, keine Fachkraft nötig, der Zähler bleibt unangetastet — das ist bei kommunalen Liegenschaften fast immer der schnellste Weg.

IOKE868 SML-Optokopf →
Keine Schnittstelle am Zähler

Klappstromwandler auf die Zuleitung

Der Stromwandler wird um das Kabel geklappt — ohne die Leitung aufzutrennen. Damit lässt sich auch dort messen, wo gar kein auslesbarer Zähler sitzt: einzelne Abgänge im Verteiler, Straßenbeleuchtungskreise, Pumpen im Wasserwerk.

Klappstromwandler CT103 →
Messpunkt ohne Steckdose

Stromsensor mit Energy Harvesting

Der Harvy2 zieht seine Energie aus dem Magnetfeld der gemessenen Leitung selbst. Keine Batterie, kein Netzteil, kein Wartungsintervall — sinnvoll überall dort, wo niemand regelmäßig hinkommt.

Stromsensor Harvy2 →
Wärme, Wasser, Gas

M-Bus- und Impulszähler anbinden

Wärmezähler mit M-Bus-Ausgang und alle Zähler mit Impulskontakt lassen sich über ein LoRaWAN-Aufsteckmodul in dasselbe Netz holen. Strom, Wärme und Wasser landen dann in einer einzigen Auswertung.

Wärmezähler Elvaco CMi4110 →

In der Praxis mischen Kommunen diese vier Wege. Im Rathaus sitzt ein moderner Zähler mit Optoschnittstelle, in der Turnhalle von 1974 nicht, und die Straßenbeleuchtung hat überhaupt keinen eigenen Zähler. Das ist kein Problem: Alle vier Sensortypen funken in dasselbe LoRaWAN-Netz und laufen in derselben Auswertung zusammen. Welche Kombination für Ihre Liegenschaften die richtige ist, klären wir im Erstgespräch — die vollständige Sensorauswahl steht im Shop, das Gesamtkonzept beschreibt die Seite LoRaWAN-Energiemonitoring.

Fördermittel

Förderprogramme für kommunale Digitalisierung im Überblick

Kommunale IoT-Vorhaben sind in vielen Fällen förderfähig. Hier die wichtigsten Programme — mit dem konkreten Bezug zu LoRaWAN, Energiemonitoring und Smart-City-Anwendungen.

BMWK / BMWSB

Modellprojekte Smart Cities

Bisher 73 geförderte Modellkommunen mit hoher Förderquote (bei Haushaltsnotlage bis zu 90 %) und mehrjährigem Förderzeitraum. Schwerpunkt: integrierte Stadtentwicklung mit digitaler Infrastruktur — LoRaWAN-Sensorik passt direkt in den Förderfokus.

Ideal für: Großstädte und Mittelstädte mit Stadtentwicklungs-Strategie
BMUKN / NKI

Kommunalrichtlinie

Läuft bis 31.12.2027. Klimaschutzkonzepte, Klimaschutzmanagement und konkret die Implementierung von Energiemanagement sind förderfähig — exakt der Use Case für unser LoRaWAN-Energiemonitoring in kommunalen Gebäuden.

Ideal für: jede Kommune mit Klimaschutzziel — auch kleine
BMEL

Smart.Land.Regionen

Modellvorhaben für Landkreise im ländlichen Raum — sieben Modell-Landkreise plus 15 mit Einzelprojekten. Bürgerservices, Mobilität und Daseinsvorsorge stehen im Mittelpunkt — alles Felder, in denen Smart-Village-Sensorik einen messbaren Beitrag leistet.

Ideal für: Landkreise und ländliche Gemeinden
Bundesländer & KfW

Landesprogramme & KfW

Bayern (Smart Cities Smart Regions), NRW („5 vor 12"), Baden-Württemberg, Brandenburg (OZG / Smart Village App) — ergänzend Kommunalkredite der KfW (z. B. KfW 432 für energetische Sanierung mit messtechnischer Erfolgskontrolle).

Ideal als: Ergänzung oder Alternative zur Bundesförderung
Kostenloser Förder-Check

Sie wissen nicht, welches Förderprogramm zu Ihrer Kommune passt? Wir prüfen kostenlos, welche Optionen für Ihr konkretes Vorhaben in Frage kommen — und liefern, falls sinnvoll, die technische Konzeption für den Antrag.

Förder-Check anfragen →
Smart Village

Smart Village — auch für kleine Gemeinden ohne Modellprojekt

Nicht jede Kommune braucht ein millionenschweres Stadtentwicklungs-Modellprojekt. Für kleinere Gemeinden bauen wir pragmatische Smart-Village-Lösungen — pro Anwendungsfall, im überschaubaren Budget, in 4–8 Wochen einsatzfähig.

EINSTIEG — kleines Budget

1 Anwendungsfall, 1 Gateway

Mit einem einzigen LoRaWAN-Gateway und 5–10 Sensoren starten — z. B. nur Energiemonitoring im Rathaus oder nur Pegelmessung am Dorfbach. 4-stelliges Gesamtbudget, oft über die Kommunalrichtlinie förderfähig.

AUSBAU — Multi-Use

Eine Infrastruktur, viele Abteilungen

Bauhof, Klimaschutz, Hochbau und Stadtwerke teilen sich ein Netz. Erst ein Use Case, dann der nächste — ohne Re-Investment in die Infrastruktur. Mandantentrennung über ChirpStack inklusive.

REGION — Landkreis

Smart Region — interkommunal

Mehrere Gemeinden teilen sich ein gemeinsames LoRaWAN-Netz im Landkreis. Kosten und Know-how werden geteilt, Förderquoten sind oft höher. Wir koordinieren technisch und liefern eine zentrale Plattform mit getrennten Mandanten je Gemeinde.

Smart-Village-Vorhaben sind unter anderem über die Kommunalrichtlinie (NKI), Smart.Land.Regionen (BMEL) und Landesprogramme förderfähig.

Technologie

Warum LoRaWAN die richtige Technologie für Kommunen ist

Lange Reichweite, niedrige Kosten, keine Abhängigkeit von Mobilfunknetzen — LoRaWAN ist ideal für kommunale Infrastruktur.

Städte und Kommunen sitzen auf wertvollen Daten — sie haben aber oft nicht die Infrastruktur, um diese zu erfassen. Stadtwerke messen Verbräuche noch per Ableser, Bauhöfe fahren zu Containern um zu prüfen, ob sie geleert werden müssen, und Stadtplaner haben keine Daten über tatsächliche Verkehrsflüsse. LoRaWAN ändert das, ohne die Gemeindefinanzen zu überlasten. Die Technologie ist speziell für Szenarien gebaut, in denen es um großflächige, intelligente Vernetzung geht — bei minimalen Betriebskosten und maximaler Langzeitstabilität.

Die Reichweite und Zuverlässigkeit nutzen

LoRaWAN-Funk breitet sich über 5 bis 15 Kilometer im Freifeld aus — in städtischen Umgebungen realistisch 500 Meter bis 2 Kilometer je nach Bebauungsdichte. Ein einziger Gateway, auf dem Rathaus oder der nächsten Kirche montiert, kann einen ganzen Landkreis versorgen. Das ist das Gegenteil von Wifi oder Mobilfunk im Gebäude: Sie brauchen keine dichte Abdeckung, keine Repeater auf jedem Dach. Eine gute Standortwahl erspart der Kommune erhebliche Investitionen in zusätzliche Infrastruktur.

Die Sensoren selbst sind extrem langlebig. Typischerweise laufen LoRaWAN-Sensoren 5 bis 10 Jahre ohne Batteriewechsel. Das ist nicht nur billiger — es reduziert auch die Betriebslast für Ihre Gemeinde erheblich. Kein ständiges Kalkulieren von Wartungsintervallen, keine überraschten Ausfälle, weil jemand eine Batterie vergessen hat.

Open Standards als öffentliche Verantwortung

Kommunen müssen Daten schützen. LoRaWAN basiert auf offenen Standards — die Spezifikation ist öffentlich, die Sicherheitsarchitektur ist geprüft, und Sie sind nicht an einen einzelnen Anbieter gebunden. Das Herzstück eines kommunalen LoRaWAN-Netzes, ChirpStack, ist frei und Open Source unter MIT-Lizenz verfügbar. Das bedeutet: Ihre Kommune behält volle Kontrolle über die Netzwerk-Software. Keine Lizenzgebühren, keine mysteriösen Updates von irgendwo oben. Sie können die Software selbst hosten oder eine Managed-Service-Variante wählen — die Wahl liegt bei Ihnen.

DSGVO-Compliance ist für Kommunen nicht optional, und mit LoRaWAN ist sie einfach: Die Daten sind Ihre, sie laufen in Ihrer Infrastruktur, und Sie bestimmen, wer auf sie zugreift. Kein Cloud-Vendor aus Amerika, der morgen seine Bedingungen ändert. Das ist wichtig für öffentliches Vertrauen — und für die Rechtsicherheit der Gemeinde.

Wirtschaftlichkeit in der Praxis

Die Hardware-Kosten bleiben überschaubar: Ein LoRaWAN-Gateway ist eine einmalige Anschaffung im niedrigen vierstelligen Bereich, einzelne Sensoren liegen je nach Funktionalität deutlich darunter. Das ist nicht zu verwechseln mit kabelgebundener Sensorik, bei der pro Messpunkt zusätzlich erhebliche Installations- und Tiefbau-Kosten anfallen. Für eine mittelgroße Stadt mit einigen Dutzend Messpunkten bewegt sich die LoRaWAN-Gesamtinvestition typischerweise in einer niedrigen Größenordnung — klassische Kabel-Infrastruktur kostet im selben Szenario meist ein Vielfaches.

Für eine Kleinstadt rechnen wir oft mit 2 bis 3 strategisch platzierten Gateways. Eine Funkmessung vor der Installation, die Elbesoft IoT im Rahmen der Planungsleistung durchführt, zeigt genau, wo die optimalen Standorte sind. Damit spart die Gemeinde Zeit und Frustration — und landet bei einer Infrastruktur, die wirklich funktioniert. Konkrete Zahlen für Ihre Kommune liefern wir gerne im Erstgespräch.

FAQ

Häufige Fragen zu Smart City, Smart Village & Förderung

Die wichtigsten Antworten zu Smart City Lösungen, Software und Sensorik, zu Fördermitteln und zu kommunalen IoT-Projekten.

Welche Smart City Lösungen gibt es?

Die in deutschen Kommunen verbreitetsten Smart City Lösungen sind: Energiemonitoring kommunaler Gebäude, Raumklima- und CO2-Messung in Schulen und Kitas, Füllstandsmessung an Müllcontainern und Glasiglus, Parkraumüberwachung, Pegelstands- und Hochwasserwarnung, Bewässerungssteuerung für Grünflächen und Stadtbäume, Luftqualitäts- und Lärmmessung, Glättemeldung für den Winterdienst, Überwachung der Straßenbeleuchtung, Bauwerksmonitoring an Brücken sowie Verkehrs- und Besucherzählung.

Alle diese Anwendungen laufen über dieselbe LoRaWAN-Infrastruktur. Das ist der entscheidende Punkt: Eine Kommune baut das Netz einmal und ergänzt danach Anwendung um Anwendung, ohne erneut in die Infrastruktur zu investieren.

Was ist eine Smart City IoT-Plattform?

Eine Smart City IoT-Plattform ist die Software, in der die Messwerte aller Sensoren zusammenlaufen. Sie speichert die Daten, stellt sie in Dashboards dar, löst bei Grenzwertüberschreitungen Alarme aus und gibt die Werte über Schnittstellen an andere Systeme weiter — etwa an die Gebäudeleittechnik, ein Bürgerportal oder ein Open-Data-Angebot.

Elbesoft IoT betreibt mit Elbesoft Connect eine eigene Plattform und bietet alternativ ThingsBoard als gehostete Lösung an. Beide laufen auf Servern in Deutschland, sind DSGVO-konform und trennen die Daten der einzelnen Fachbereiche sauber voneinander.

Welche Software braucht eine Smart City?

Zwei Bausteine genügen. Erstens ein LoRaWAN-Netzwerkserver, der die Funkpakete der Gateways entgegennimmt, entschlüsselt und die Geräte verwaltet — wir setzen dafür ChirpStack ein, Open Source unter MIT-Lizenz. Zweitens eine IoT-Plattform, die aus den Rohdaten Dashboards, Alarme und Berichte macht — Elbesoft Connect oder ThingsBoard.

Eine eigene Fachanwendung je Anwendungsfall braucht es in der Regel nicht. Wichtiger als zusätzliche Software sind offene Schnittstellen: Solange die Plattform die Daten per REST-API, MQTT und CSV herausgibt, lässt sich jedes weitere System später anbinden.

Welcher Stromsensor eignet sich für Smart City mit LoRaWAN?

Das entscheidet sich danach, was am Messpunkt vorhanden ist. Hat der Zähler eine optische SML-Schnittstelle, wird ein Lesekopf aufgesetzt — kein Eingriff in die Elektrik, keine Elektrofachkraft nötig. Fehlt eine Schnittstelle, kommt ein Klappstromwandler um die Zuleitung; damit lässt sich auch dort messen, wo gar kein auslesbarer Zähler sitzt, etwa an einzelnen Verteilerabgängen oder Straßenbeleuchtungskreisen.

Gibt es am Messpunkt keine Stromversorgung für den Sensor, eignet sich ein Stromsensor mit Energy Harvesting: Er zieht seine Energie aus dem Magnetfeld der gemessenen Leitung und kommt ohne Batterie und ohne Netzteil aus. Wärme- und Wasserzähler mit M-Bus-Ausgang oder Impulskontakt binden wir über LoRaWAN-Aufsteckmodule an, sodass Strom, Wärme und Wasser in einer gemeinsamen Auswertung landen.

Welche Förderprogramme passen zu kommunalen IoT-Projekten?

Die wichtigsten Bundesprogramme sind: Modellprojekte Smart Cities (BMWSB/BMWK, 65–90 % Förderquote), Kommunalrichtlinie der NKI (BMUKN, läuft bis Ende 2027 — speziell für Klimaschutzkonzepte und Energiemanagement), Smart.Land.Regionen (BMEL, ländlicher Raum) sowie diverse Landesprogramme (Bayern, NRW, BW, Brandenburg). Welches passt, hängt von Größe und Vorhaben ab — wir machen einen kostenlosen Förder-Check für Ihre Kommune.

Was ist der Unterschied zwischen Smart City und Smart Village?

Smart City bezeichnet meist große, integrierte Digitalisierungsprogramme in Mittel- und Großstädten — oft im Rahmen der BMWSB-Modellprojekte mit mehrjährigem Strategieprozess. Smart Village ist der pragmatische, kleinere Bruder für ländliche Gemeinden, Dörfer und Landkreise: weniger Strategie, mehr konkrete Anwendung — Pegelsensorik am Dorfbach, Energiemonitoring im Rathaus, Bewässerungsoptimierung am Friedhof. Beides nutzt dieselbe LoRaWAN-Technik, der Unterschied liegt im Projektmaßstab und der Förderkulisse.

Welche Smart City Anwendungen bietet Elbesoft IoT für Kommunen?

Elbesoft IoT realisiert unter anderem: Parkraumüberwachung, Füllstandsmonitoring (Müllcontainer, Zisternen), Umweltsensorik (Lärmmonitoring, Luftqualität), Energiemonitoring kommunaler Gebäude, Überwachung der Straßenbeleuchtung, Bauwerksmonitoring an Brücken und Stützmauern, Verkehrs- und Besucherzählung sowie die LoRaWAN-Basisinfrastruktur für weitere Anwendungen. Alle Lösungen laufen auf einem einheitlichen, kommunal betriebenen LoRaWAN-Netz.

Wie groß muss ein kommunales LoRaWAN-Netz sein?

Das hängt von der Flächenausdehnung und den Gebäudestrukturen ab. Ein einzelnes Outdoor-Gateway deckt im Freifeld bis zu 15 Kilometer ab — in städtischen Umgebungen realistisch 500 Meter bis 2 Kilometer je nach Bebauungsdichte. Für eine Kleinstadt mit 5.000 Einwohnern kommen wir oft mit 2–3 strategisch platzierten Gateways aus. Für Kommunen mit historischer Bausubstanz oder Tiefbauten empfehlen wir vor der Installation eine Funkmessung, die Elbesoft IoT als Teil der Planungsleistung durchführt.

Können wir mit der Kommunalrichtlinie unser Energiemanagement fördern lassen?

Ja. Die Kommunalrichtlinie der Nationalen Klimaschutzinitiative fördert explizit die Implementierung und Erweiterung von Energiemanagement — inklusive der dazu nötigen Messtechnik und Auswerteinfrastruktur. LoRaWAN-Zähler, Aufsteckmodule für M-Bus- und Modbus-Bestand, Gateway-Installation und die zentrale Auswertung über eine IoT-Plattform sind förderfähige Maßnahmen. Wir liefern die technische Konzeption für den Antrag und übernehmen nach Bewilligung die Umsetzung.

Sind wir als kleine Gemeinde überhaupt förderfähig — oder ist das nur was für Großstädte?

Sehr förderfähig sogar. Die Modellprojekte Smart Cities haben bewusst auch kleine Kommunen einbezogen — Bad Belzig (12.000 Einwohner) ist eines der bekannten Beispiele und auch unser Referenzkunde. Die Kommunalrichtlinie ist explizit für jede Kommune offen, bei Haushaltsnotlage steigt die Förderquote sogar auf 90 %. Für ländliche Gemeinden gibt es zusätzlich Smart.Land.Regionen (BMEL) und Landesprogramme wie die Smart Village App-Förderung in Brandenburg.

Kann das LoRaWAN-Netz von mehreren Abteilungen gleichzeitig genutzt werden?

Ja — das ist einer der großen Vorteile einer kommunalen LoRaWAN-Basisinfrastruktur. Eine einmal installierte Infrastruktur kann simultan für Energiemonitoring in städtischen Gebäuden, Umweltsensorik, Füllstandsüberwachung und Parkraummanagement genutzt werden. Verschiedene Abteilungen (Stadtwerke, Bauhof, Klimaschutz, IT) teilen sich die Netzinfrastruktur, während ihre Daten sauber getrennt bleiben. ChirpStack unterstützt Mandantentrennung nativ.

Weitere Fragen? Sprechen Sie uns direkt an — wir beraten Kommunen unverbindlich zu LoRaWAN und Smart City Projekten.

Smart City oder Smart Village — wir liefern, was zu Ihrer Kommune passt.

In einem kostenlosen 30-Minuten-Gespräch analysieren wir gemeinsam, welche IoT-Lösung für Ihre Kommune den größten Nutzen bringt, welches Förderprogramm passt und was realistisch in 4–8 Wochen umsetzbar ist.