IoT-Beratung & LoRaWAN Projektmanagement — von der Idee bis zum laufenden Betrieb.
Elbesoft IoT berät herstellerunabhängig entlang der gesamten Kette: vom Sensor über den Übertragungsweg — LoRaWAN, mioty, Mobilfunk oder WLAN — bis zur IoT-Plattform und der Anbindung an Ihre vorhandenen Systeme. Wir verkaufen keine eigene Hardware und empfehlen deshalb die Lösung, die zu Ihrem Anwendungsfall passt, nicht die mit der höchsten Marge.
Das erste Gespräch dauert 30 Minuten, ist kostenlos und endet mit einer ehrlichen Einschätzung — auch dann, wenn die lautet: Sie brauchen kein IoT.
Vom Sensor bis zur Plattform — wir beraten die ganze Kette
Ein IoT-Projekt besteht aus fünf Entscheidungen, die aufeinander aufbauen. Wird eine davon falsch getroffen, tragen die anderen nicht. Wir begleiten alle fünf — und verkaufen an keiner davon eigene Hardware.
Sensorik
Was soll gemessen werden, in welcher Genauigkeit, wie oft — und hält das Gerät die Umgebungsbedingungen aus? Wir bewerten Messprinzip, Batterielaufzeit, Schutzart und Kalibrierbarkeit, nicht den Datenblatt-Bestwert.
Übertragungsweg
LoRaWAN, mioty, NB-IoT und LTE-M, klassischer Mobilfunk oder WLAN — jede Funktechnik hat ihren Einsatzbereich. Reichweite, Gebäudedurchdringung, Batterielaufzeit, laufende Kosten und die Frage, wem das Netz gehört, entscheiden. Wir sind an keine Technologie gebunden.
Netz & Betrieb
Eigenes Netz oder fremdes? Wir klären das mit einer Funkmessung statt mit einer Abdeckungskarte, planen Gateway-Standorte und betreiben auf Wunsch den Netzwerkserver — bei LoRaWAN auf ChirpStack-Basis in deutschen Rechenzentren.
IoT-Plattform
Wo laufen die Daten zusammen, wer darf was sehen, wann wird alarmiert? Wir vergleichen ThingsBoard, Grafana-basierte Setups und proprietäre Anbieter — und rechnen die Gesamtkosten über fünf Jahre, nicht nur die Lizenz.
Integration in Bestandssysteme
Der Schritt, den die meisten unterschätzen: Die Messwerte müssen dorthin, wo ohnehin gearbeitet wird — in die Gebäudeleittechnik, ins ERP, ins CAFM- oder Fachverfahren. Wie das über BACnet funktioniert →
Die meisten Anbieter beraten zu genau einem dieser fünf Schritte — meist zu dem, den sie selbst verkaufen. Genau daraus entstehen die Projekte, die später nicht zusammenpassen.
Was wir für Sie tun
Von der Strategie bis zur Umsetzung — wir begleiten Ihr IoT-Projekt durch alle Phasen.
IoT-Strategie & Roadmap
Wir analysieren Ihre Ausgangssituation, definieren realistische Ziele und entwickeln eine priorisierte IoT-Roadmap mit klaren Meilensteinen.
Technologie-Auswahl
Welche Sensoren? Welcher Übertragungsweg — LoRaWAN, mioty oder Mobilfunk? Welche Plattform? Wir bewerten herstellerunabhängig und empfehlen, was zu Ihrem Anwendungsfall passt.
Projektleitung & Umsetzungsbegleitung
Wir übernehmen die Projektleitung für Ihre IoT-Initiative — von der Ausschreibung über die Lieferantenauswahl bis zur Inbetriebnahme.
Machbarkeitsstudien
Bevor Sie investieren: Wir prüfen technische und wirtschaftliche Machbarkeit, schätzen ROI und identifizieren Risiken — für fundierte Entscheidungen.
Schulung & Wissenstransfer
Workshops und Schulungen zu LoRaWAN, IoT-Plattformen und Datenanalyse — praxisnah und auf Ihren konkreten Stack zugeschnitten.
Wer von unserer Beratung profitiert
Unternehmen, die IoT einführen möchten, aber nicht wissen, wo sie anfangen sollen
Städte & Kommunen, die Smart-City-Projekte planen, aber Orientierung bei Technologie-Entscheidungen brauchen
Eigentümer und Betreiber von Bestandsgebäuden, die nachrüsten wollen, ohne die vorhandene Leittechnik zu ersetzen
IT-Abteilungen, die IoT-Projekte intern steuern, aber externe Expertise für spezifische Fragen benötigen
Hersteller, die ihre Produkte mit IoT-Funktionalität erweitern wollen
Unser Beratungsansatz
Keine Standardlösungen
Wir verkaufen keine vorgefertigten Pakete. Jede Beratung beginnt mit einem tiefen Verständnis Ihrer spezifischen Situation — und endet mit konkreten, umsetzbaren Empfehlungen.
Ehrliche Einschätzung — ohne Verkaufsdruck und ohne Verpflichtungen.
Unser IoT-Beratungsprozess — von der Idee zur laufenden Lösung
Wie wir Ihr Projekt von der ersten Frage bis zum produktiven Betrieb begleiten.
IoT-Projekte scheitern selten an der Technologie, meistens an der Planung. Unternehmen wählen Werkzeuge, bevor sie ihre Anforderungen kennen, starten Piloten ohne Erfolgskriterien oder investieren in Infrastruktur, die nicht skaliert. Unsere Beratung verhindert das durch einen strukturierten, vierphasigen Prozess. In jeder Phase lernen wir dazu — und Sie auch. Am Ende haben Sie nicht nur eine Lösung, sondern auch das Wissen, um sie selbst zu betreiben.
Phase 1: Analyse und Verständnis
Die erste Phase dauert ein bis zwei Sitzungen. Wir stellen Fragen, die andere nicht stellen: Was genau wollen Sie messen? Warum brauchen Sie diese Daten? Wer wird sie nutzen? Was würde sich ändern, wenn Sie die Daten hätten? Wir sehen uns Ihre bestehende IT-Infrastruktur an, verstehen Ihre Datenflüsse und Prozesse und identifizieren die echten Schmerzpunkte. Häufig stellen wir fest, dass Sie kein IoT brauchen, sondern eine bessere Datenverwaltung. Das sagen wir Ihnen ehrlich — denn wir verdienen nichts daran, es anders zu sehen.
Am Ende der Phase 1 haben Sie ein Verständnispapier: ein paar Seiten, in denen wir festhalten, was das Problem ist und was Erfolg bedeutet. Nicht in unserem Jargon, sondern in Ihren Begriffen.
Phase 2: Konzept und Technologieauswahl
Jetzt vergleichen wir Optionen entlang der gesamten Kette: LoRaWAN gegen mioty gegen NB-IoT oder Mobilfunk. Edge-Computing gegen Cloud-Plattform. Proprietär gegen Open Source. Und die Frage, über welche Schnittstelle die Daten in Ihre Bestandssysteme gelangen. Wir erstellen ein Konzeptdokument mit Vor- und Nachteilen jeder Option, geben klare Empfehlungen und erklären, warum. Diese Phase dauert ein bis zwei Wochen, in denen wir Marktangebote recherchieren, Sensoren bewerten und Kostenszenarien durchrechnen.
Das Ergebnis ist eine Roadmap mit klarer Technologiewahl, Budgetrahmen und Meilensteinen — nicht allgemein, sondern spezifisch für Ihre Situation. Wenn Sie möchten, werden wir auch Ihr Umsetzungspartner. Wenn nicht, haben Sie das Wissen, um mit jemand anderem zu arbeiten.
Phase 3: Pilotprojekt und Validierung
Ein Pilot ist kein Prototyp — es ist ein echtes Projekt mit echten Daten, echten Nutzern und definierten Erfolgskriterien. Phase 3 dauert vier bis acht Wochen. Wir installieren die Hardware, konfigurieren die Plattform, schulen Ihr Team und fahren die ersten Auswertungen. Der Pilot zeigt, ob die Technologie trägt und ob die Nutzer das System annehmen. Häufig entdecken wir hier Probleme, die in der Theorie unsichtbar waren — und beheben sie, bevor skaliert wird.
Am Ende der Phase 3 haben Sie ein produktives Mini-System. Die Hardware ist installiert, die Daten fließen, die Nutzer sehen ihre Kennzahlen. Das ist für sich genommen wertvoll — und zugleich Ihr Business Case für Phase 4.
Phase 4: Rollout und Übergabe oder Betrieb
Jetzt skalieren Sie. Phase 4 ist nicht zeitlich begrenzt: Sie beschaffen weitere Sensoren, installieren zusätzliche Gateways, binden neue Datenquellen an. Elbesoft IoT kann als projektführender Partner agieren, oder wir treten zugunsten Ihres eigenen Teams in den Hintergrund und unterstützen nur noch im Bedarfsfall. Alternativ übernehmen wir den laufenden Betrieb als Managed Service: Sie zahlen eine monatliche Gebühr, und wir stellen sicher, dass das System läuft, Updates eingespielt werden und Alarme funktionieren. Dieses Modell ist besonders für kleinere Unternehmen und Kommunen sinnvoll, die keine eigene IT-Abteilung für IoT haben.
Integration in Bestandssysteme: Wie die Messwerte dorthin kommen, wo gearbeitet wird
Ein eigenes Dashboard ist schnell gebaut. Die eigentliche Hürde kommt danach: Ihr Hausmeister arbeitet in der Gebäudeleittechnik, Ihre Buchhaltung im ERP, Ihr Facility Management im CAFM. Ein weiteres System, in das sich jemand zusätzlich einloggen muss, wird nach wenigen Wochen nicht mehr geöffnet. Deshalb entscheiden wir früh, welche Daten in welchem Bestandssystem landen sollen — und über welche Schnittstelle.
Der häufigste Fall in unseren Projekten ist die Gebäudeleittechnik. Dafür gibt es eine etablierte Antwort.
BACnet: die gemeinsame Sprache der Gebäudeautomation
Über ein BACnet-Gateway erscheinen die Messwerte als BACnet-Objekte in Ihrer vorhandenen Leittechnik und werden dort wie eigene Datenpunkte verarbeitet — in denselben Bildern, Zeitprogrammen und Alarmen wie bisher. Ihr Bediensystem bleibt, wie es ist; es kommt lediglich etwas dazu. Neue Sensorik muss also kein zweites System bedeuten.
Typischer Fall: Bestandsgebäude ohne Messpunkte
Bei Bestands- und Nichtwohngebäuden funktioniert die Gebäudeleittechnik in aller Regel — es fehlen nur Messpunkte: Raumklima, Wärmemengen, einzelne Stromkreise, Fensterkontakte. Batteriebetriebene LoRaWAN-Sensoren lassen sich ohne Kabel und ohne Eingriff in die Bausubstanz nachrüsten und anschließend per BACnet an die GLT übergeben. Denkmalgeschützte Gebäude sind damit genauso erreichbar wie Büro- und Verwaltungsbauten.
Wir klären, ob und wie Ihre Messwerte in eine vorhandene Leittechnik gehören und welche Datenpunkte per BACnet übergeben werden sollten. Ergebnis ist eine Datenpunktliste, die Beschaffung und Konfiguration eindeutig beschreibt.
Passende Gateways
Häufige Fragen zur IoT-Beratung
Alles, was Sie über unsere herstellerunabhängige IoT- und LoRaWAN-Beratung wissen möchten.
Weitere Fragen? Sprechen Sie uns direkt an — das erste Beratungsgespräch ist kostenlos.
30 Minuten — und Sie wissen, wo Sie stehen.
Kostenloses Erstgespräch: Wir analysieren Ihre Situation und geben Ihnen eine ehrliche Einschätzung, was IoT für Sie leisten kann und was es realistisch kosten wird.