Smart Building in einem denkmalgeschützten Bürogebäude
Sechs verschiedene Sensortypen — ein Gateway — eine Plattform. In einem denkmalgeschützten Bürogebäude haben wir eine vollständig kabellose IoT-Lösung umgesetzt: Raumklima, Heizung, Energie, Leckage und Fensterüberwachung — batteriebetrieben, ohne eine einzige Kabelführung.
Das Projektgebäude ist ein denkmalgeschütztes Bestandsgebäude. Das Ziehen von Kabeln war durch die Auflagen der Denkmalbehörde untersagt — gleichzeitig wünschte der Mieter eine moderne, vernetzte Büroausstattung: Klimaüberwachung, intelligente Heizungsregelung, Energieanalyse und Sicherheit. Konventionelle Gebäudetechnik schied damit aus. Die Lösung musste vollständig kabellos, reversibel und nicht-invasiv sein.
Kabellose LoRaWAN-Sensorik
Alle Sensoren sind vollständig batteriebetrieben mit Laufzeiten von laut Herstellerangaben 5 bis 10 Jahren. Keine Kabel, keine Steckdosen, keine Unterputzinstallation. Montage in unter 5 Minuten pro Sensor — mit Klebeband oder Schraube. Das LoRaWAN-Netzwerk überbrückt das gesamte Gebäude mit einem einzigen Gateway.
Zentrale IoT-Plattform
Alle Sensordaten laufen in Elbesoft Connect zusammen — visualisiert auf Gebäudeplänen, mit konfigurierbaren Alarmen und automatisierten Reports. Die Elbesoft Heizungslogik steuert Thermostate in Abhängigkeit von Raumklima, Anwesenheit und Fensterstatus.
6 Sensortypen — 1 Plattform
Wetterstation, Raumklima, Thermostat, Fensterkontakt, Leckage und Energiemonitoring — alle Anwendungen laufen über eine einzige LoRaWAN-Infrastruktur und eine Plattform. Keine parallelen Systeme, keine Datensilos, kein Mehraufwand in der Verwaltung.
Eingesetzte LoRaWAN-Sensorik im Überblick
Sechs Anwendungen — eine Infrastruktur — vollständig kabellos.
- Temperatur, Luftfeuchtigkeit, CO₂ (NDIR), Luftdruck
- Lichtintensität, Lärmpegel, Anwesenheit (PIR)
- Integriertes Display — aktuelle Werte direkt am Sensor
- Alarmierung bei CO₂-Überschreitung, zu hoher Luftfeuchtigkeit
- Montage direkt auf Heizkörperventilen — kein Heizungsbauer nötig
- Elbesoft Heizungslogik: Zeitpläne, Zieltemperaturen, Anwesenheitsregelung
- Fenster auf → Heizung drosselt automatisch (via Fensterkontakt-Signal)
- Messbar weniger Energieverbrauch durch bedarfsgerechte Regelung
- Werkzeuglos auf Stromkabel klemmbar — kein Eingriff in die Elektrik
- 3-phasige Messung gleichzeitig — z.B. Server, Beleuchtung, Kühlung
- Verbrauchsdaten, Lastprofile und Grenzwert-Alarme in Elbesoft Connect
- Leerlaufverbräuche und Lastspitzen sofort erkennbar
- Solargespeist — kein Strom, kein Kabelbedarf auf dem Dach
- Standortbezogene Klimadaten zur wetterabhängigen Gebäudesteuerung
- Integration in die Heizungslogik: bei Außenwärme automatisch drosseln
- Vermeidung unnötiger Heizverluste durch Fenster-offen-Erkennung
- Alarmierung bei länger offener Tür oder Fenster
- Einfache Klebeinstallation — reversibel, keine Bohrungen
- Überwachung sensibler Technikräume auf Wasseraustritt
- Schneller E-Mail-Alarm bei Feuchtigkeitseintritt
- Frühzeitige Warnung vor teuren Wasserschäden an Hardware
Ergebnis: Modernes Smart Building — ohne eine einzige Kabelführung
Alle Anwendungen in Betrieb genommen innerhalb eines Tages. Vollständig reversibel — ohne bleibende Eingriffe in die Bausubstanz.
Komponenten
eingesetzt
pro Sensor
kabellose Lösung
pro Sensor
Deutschland
Vorteile der LoRaWAN-Lösung für Büro & Bestandsgebäude
Smart Building Lösung für Ihr Gebäude — schlüsselfertig von Elbesoft IoT
Wir liefern Sensorik, Gateway und Plattform aus einer Hand — inklusive Projektplanung, Montage, Konfiguration und Schulung.
Eingesetzter Tech-Stack
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Fragen zur kabellosen Smart Building Lösung
Warum LoRaWAN statt WLAN oder Zigbee für die Gebäudeautomation?
LoRaWAN hat drei entscheidende Vorteile im Vergleich: Erstens sind alle Sensoren vollständig batteriebetrieben — kein Stromanschluss, kein Kabel erforderlich. Zweitens reicht ein einzelnes Gateway typischerweise für ein ganzes Gebäude, da das 868-MHz-Frequenzband Wände und Decken deutlich besser durchdringt als WLAN (2,4 GHz) oder Zigbee. Drittens ist der Installationsaufwand minimal: kein Mesh-Netz, kein Funkverstärker, kein Elektriker. Zigbee benötigt eine dichte Knotenabdeckung; WLAN-Sensoren brauchen Stromversorgung. Für Bestandsgebäude, Büros und denkmalgeschützte Immobilien ist LoRaWAN deshalb die wirtschaftlichste Wahl.
Wie funktioniert die intelligente Heizungsregelung mit LoRaWAN-Thermostaten?
Die LoRaWAN-Thermostate werden direkt auf die Heizkörperventile aufgesteckt — für handelsübliche Danfoss-Ventile gibt es passende Adapter, kein Heizungsbauer notwendig. Über die Elbesoft Heizungslogik in der Plattform werden Zeitpläne und Zieltemperaturen pro Raum konfiguriert. Die Regelung reagiert automatisch auf mehrere Faktoren: Öffnet ein Fenster (erkannt per Fensterkontakt WS301), drosselt der Thermostat sofort die Heizung. Ist kein Nutzer anwesend (PIR-Sensor im AM307), geht die Temperatur auf einen Absenkmodus. Das Ergebnis ist ein spürbar reduzierter Heizenergieverbrauch ohne manuellen Eingriff.
Was misst der Raumklima-Sensor AM307 — und warum ist das Display nützlich?
Der Milesight AM307 ist ein 7-in-1-Sensor: Er erfasst Temperatur, relative Luftfeuchtigkeit, CO₂-Konzentration (NDIR-Messzelle), Lichtintensität, Lärmpegel, Anwesenheit (PIR) und Luftdruck — alles in einem kompakten Wandgerät. Das integrierte Display zeigt die aktuellen Werte direkt am Sensor an, ohne dass ein Nutzer die Plattform öffnen muss. Das ist besonders nützlich für Büroräume: Mitarbeiter können den CO₂-Wert direkt ablesen und bei Bedarf lüften. Alle Daten werden über LoRaWAN alle 5–10 Minuten an Elbesoft Connect übertragen und dort in Echtzeit-Dashboards visualisiert.
Wie werden Klappstromwandler für das Energiemonitoring installiert?
Der CT101-Klappstromwandler wird werkzeuglos auf ein Stromkabel oder eine Phasenleitung im Verteilerkasten geklemmt — der Kabelmantel muss nicht geöffnet, kein Kabel getrennt oder getauscht werden. Der Sensor misst den Stromfluss berührungslos über den magnetischen Induktionseffekt. Er funktioniert ohne eigene Stromversorgung (Energy Harvesting aus dem gemessenen Kabel) und überträgt die Daten über LoRaWAN. Pro Sensoreinheit können bis zu drei Phasen gleichzeitig gemessen werden. Ein Elektriker ist nur für den Zugang zum Verteilerkasten erforderlich — die eigentliche Sensormontage dauert unter 5 Minuten.
Eignet sich die Lösung für denkmalgeschützte Gebäude — und was ist bei der Behörde zu beachten?
Ja da alle Sensoren batteriebetrieben und kabellos sind, entfallen sämtliche baulichen Eingriffe: keine Kernbohrungen, keine Kabelkanäle, keine Unterputzinstallationen. Sensoren werden mit doppelseitigem Klebeband oder kleinen reversiblen Schrauben befestigt. Das LoRaWAN-Gateway kann über ein vorhandenes Ethernet oder WLAN angebunden werden. Die Lösung ist vollständig rückbaubar, was die Anforderungen der meisten Denkmalbehörden erfüllt. Wir empfehlen, die Befestigungsart vorab mit der zuständigen Behörde abzustimmen — in aller Regel ist die Klebelösung problemlos genehmigungsfähig.
Wie schnell ist ein Smart Building Projekt betriebsbereit — und was ist im Vorfeld nötig?
Bei einem Standardprojekt werden Planung, Sensorbeschaffung und Konfiguration im Vorfeld abgestimmt — die eigentliche Montage und Inbetriebnahme aller Sensoren und Gateways erfolgt dann innerhalb eines einzigen Tages. Anschließend richtet Elbesoft die Plattform ein: Gebäudepläne, Sensorzuordnungen, Alarmgrenzen und Heizungslogiken. Am selben oder nächsten Tag erfolgt die Nutzerschulung. Für größere Projekte mit mehreren Stockwerken oder komplexen Automatisierungsregeln planen wir typischerweise 1–2 Montagetage ein. Eine kostenlose Bestandsaufnahme und Sensorplanung bieten wir im Vorfeld an — einfach anfragen.